


Vergessene Kinder
Kinder sind nicht nur unsere Zukunft, wir tragen auch die Verantwortung ihrer Zukunft, doch viele sind vergessen...

Acryl, Autolack und Kohle auf Leinwand 40x40 cm, 370.- CHF (verkauft)
Alle 3 Sekunden stirbt irgendwo ein Kind.
Um die 300 000 sind als Soldaten im Einsatz.
8000 bis 10 000 sterben pro Jahr durch Landminen.
Über 20 Millionen sind auf der Flucht.
Um die 250 Millionen leben auf der Strasse.
120 Millionen können nicht zur Schule.
200 Millionen unter 5 Jahren leiden an Unterernährung.
Über 1 200 000 werden als Sklaven, Bettler oder Prostituierte verkauft.
4 Millionen sterben pro Jahr an Krankheiten,
die auf verschmutztes Wasser zurückzuführen sind.
Mehr als 11 Millionen sterben jährlich,
bevor sie 5 Jahre alt werden, an mangelnder Hygiene.
15 Millionen sind Waisen.
Über 1 Million sitzen im Gefängnis und werden wie Erwachsene behandelt.
3 Millionen Mädchen werden jährlich beschnitten.
X Millionen werden sexuell missbraucht und es werden von Tag zu Tag mehr.
Kinderpornographie wächst und die Opfer werden immer jünger.
Tod der Hoffnung
Doch nur durch die vielen Tode, die wir im Leben durchleben, schöpfen wir neue Hoffnung…

Acryl, Autolack und Neocolor auf Papier 60x60cm, 150.- CHF
Die Hoffnung stirbt zuletzt.
Ist Hoffnung nicht Glaube?
Sie lässt Menschen kämpfen oder aufgeben.
Sie und der Glaube werden missbraucht für Macht.
Sie und der Glaube sind gute Manipulationsmittel.
Sie erweckt in uns Glaube und Sicherheit.
Sie und der Glaube wird benutzt um Kriege zu führen, um die Gesellschaft zu steuern.
Um eine Sexualmoral zu rechtfertigen oder irgendwelche aus der Luft gegriffenen Rituale.
Ist Glauben nicht einfach nur die Hoffnung an etwas.
Jeder sollte mehr an sich selbst glauben.
Hoffen macht stark.
Vergeben gehofft zu haben ist Enttäuschung, aber vergeben geglaubt zu haben ist schlimmer.
Hoffnung ist das Gefühl, das Mut macht, Ruinen aufbaut und Menschen zerstören kann.
Der Mensch würde nicht verzweifeln wenn er nicht hoffen würde.
Irrtum, Kinderstube der Wahrheit.
Jeder Glaube ist ein Für-wahr-Halten.
Der Steppenwolf
Gefangen in der eigenen Einsamkeit...

Acryl, Autolack und Kohle auf Leinwand 50x50 cm, 300.- CHF (verkauft)
Gewidmet dem Autor dieser Zeilen:
Die Flucht vor der Leidenschaft, geendet im Gefängnis der Freiheit.
Wahre Freude als blosse Erinnerung, echte Tränen – ein verbotener Traum.
Leiden ist die Nahrung meines Seins, mein Körper – meine Last.
Einsamkeit ist meine treue Begleiterin, der Tod – mein Beschützer.
Die Beute meines Bewusstsein oder einfach nur ein Tor?
Will lachen, weinen, lieben, teilen.
Einfach nur ein Tor…
Bewegung
Alles ist in Bewegung und nichts bleibt stehen...

Acryl, Autolack und Kohle auf Leinwand 40x80 cm, 420.- CHF (verkauft)
Die vollkommene Ruhe ist der Tod.
Heiterkeit ist Regsamkeit, Bewegung ist Leben.
Unsere Bewegung ist beschränkt, die Schranke ist beweglich.
Bewegung ist alles, die Richtung entscheidet.
Ob du über das Wasser gehen kannst ist nicht eine Frage des Gleichgewichts,
sondern ob du den Fuss heben kannst.
Jede Bewegung verläuft in der Zeit und hat ein Ziel.
Bewegung macht beweglich und Beweglichkeit kann manches in Bewegung setzen.
Bleiben ist etwas Vorübergehendes. Aufbrechen ist ewig.
Wer mit beiden Füssen fest auf dem Boden steht kann nicht gehen.
Die ganze Menschheit teilt sich in drei Klassen; Solche,
die unbeweglich sind, solche die beweglich sind, und solche, die sich bewegen.
Bewegung bedeutet Veränderung.
Ohne Bewegung ist Zeitstillstand – kein Gefühl, kein Leben.
Sich bewegen bedeutet wachsen, sich weiterentwickeln, sich neuen Horizonten öffnen.
Fire
Sex ist das der Glückseligkeit Verwandteste.

Acryl & Kohle auf Leinwand 30 x 90 cm, 350.- CHF (verkauft)
Nur wer nicht mit dem Feuer zu spielen versteht, verbrennt sich daran.
Die Sinne können wie das Feuer reinigen oder zerstören.
Das Weltall in seiner für alle Lebewesen gültigen Weltordnung war, ist und wird ewig sein, ein sich lebendes Feuer, das sich in ständigem Rhythmus entzündet und verlöscht.
Nur wer brennt, kann auch andere entzünden.
Feuer fängt mit funken an.
Ein gebranntes Kind scheut das Feuer, bis zum nächsten Tag.
Alle Religion ist Feuerkult.
Wenn ein Mensch in seiner Dachkammer ein Verlangen hegt, das stark genug ist, setzt er von seiner Dachkammer aus die Welt in Brand.
Das innere Feuer macht das äussere dienstbar.
Revolution: das Feuer, an dem die einen verbrennen und die anderen ihre Suppe kochen.
Körperliche Empfindungen erwecken Gelüste, die ihre Befriedigung verlangen, ohne dass der Geist die Grenzen der Erfüllungsmöglichkeiten aufzeigt.
Durch die Leidenschaften lebt der Mensch; durch die Vernunft existiert er bloß.
Es gibt kein Feuer das aus ist.
Wenn das Leben ganz und gar im Augenblick Platz findet, wenn es einem gelingt, alles andere zu vergessen, dann erreicht man vielleicht die intensivste Form der Freude.
Jede Begierde, die wir ersticken, brütet in unserer Seele und vergiftet uns.
Das Fleisch hat seinen eigenen Geist.
Düstere Leidenschaft
Kein Tier ist wilder als der Mensch, wenn sich Leidenschaft und Macht einen...

Acryl, Autolack und Kohle auf Leinwand 40x80 cm, 350.- CHF (verkauft)
Animalische Triebe aus Gier und Macht.
Abhängigkeit, Kontrolle und Besitz.
Missbrauch und Ausbeutung.
Aus den Tiefen der menschlichen Seele eine unterdrückte,
abgrundtiefe Schattenseite einer triebhaften Instinktnatur.
Um sie zu erlösen müssen wir lernen, sie anzunehmen.
Lange zurückgedrängte Leidenschaften,
enttäuschte Hoffnungen drängen zu gewaltsamen Ausbrüchen.
Man ist weniger duldsam für jene Neigungen, die man nicht mehr besitzt.
Im Menschen verbergen sich seine Neigungen,
die mit dem Geschehen in der Natur gemein sind.
Mit Leidenschaften gibt es kein vertragen;
entweder bändigen wir sie, oder sie bändigen uns.
Die Natur ist stärker als die Vorsätze.
Wenn die Menschen ohne Leidenschaften wären, würde freilich viel Böses verschwinden,
aber auch sehr viel von dem, was jetzt sehr gut aussieht.
Die Leidenschaften sind nur Natur, aber Nicht-Bereuen ist Verdorbenheit.
Die Triebe untergraben die Souveränität.
Wir sind Herr über unsere gerechtfertigten Neigungen und werden
von den ungerechtfertigten am Narrenseil geführt.
Motorik
Fortschritt / Rückschritt

Autolack, Acryl & Kohle auf Leinwand,60 x 50 cm, 250.- CHF
Aller Fortschritt beruht auf dem Bedürfnis des Menschen, über seine Verhältnisse zu leben.
Gesellschaftlicher Fortschritt ist nur über Minderheiten möglich, Mehrheiten zementieren das Bestehende.
Entweder du machst dich zu einem Instrument des Wandels - oder du wirst von ihm überrollt.
Fortschritt = Das Werk der Unzufriedenheit.
Fortschritt = Die Verwirklichung von Utopien.
Den Fortschritt verdanken die Menschen den Unzufriedenen.
Es gibt kein Vergangenes, das man zurücksehen darf, es gibt nur ein ewig Neues, das sich aus den erweiterten Elementen der Vergangenheit gestaltet, und die echte Sehnsucht muß stets produktiv sein, ein Neues, Besseres zu schaffen.
Es ist schwer zu sagen, was unmöglich ist, denn der Traum von gestern ist die Hoffnung von heute und die Wirklichkeit von morgen.
Fortschritt "= Der Übergang von Situationen, deren Nachteile man schon kennt, zu Situationen, deren Nachteile man noch nicht kennt "Bevor man die Welt verändert, wäre es vielleicht doch wichtiger, sie nicht zugrunde zu richten."
Der Fortschritt geschieht heute so schnell, dass, während jemand eine Sache für gänzlich undurchführbar erklärt, er von einem anderen unterbrochen wird, der sie schon realisiert hat."
"Erst wenn die Mutigen klug und die Klugen mutig geworden sind, wird das zu spüren sein, was irrtümlicherweise schon oft festgestellt wurde: ein Fortschritt der Menschheit."
"Fortschritt bedeutet, dass wir immer mehr wissen und immer weniger davon haben
Immer mehr muß die Natur dem Fortschritt weichen. Ist das die Natur des Fortschritts?"
"Jeder Fortschritt ist ein Gewinn im Einzelnen und eine Trennung im Ganzen; es ist das ein Zuwachs an Macht, der in einen fortschreitenden Zuwachs an Ohnmacht mündet, und man kann nicht davon lassen."
"Nicht fort sollte ihr euch entwickeln, sondern hinauf
"Ohne Faulheit kein Fortschritt! Weil der Mensch zu faul war zu rudern, erfand er das Dampfschiff; weil er zu faul war, zu Fuß zu gehen, erfand er das Auto; weil er zu faul war, abends die Augen zuzumachen, erfand er das Fernsehen."
"Schon vor 50 000 Jahren gab es Menschen auf der Erde, deren Gehirn im Prinzip nicht anders aussah und funktionierte als das unsere. Denken Sie einen Augenblick daran, daß es damals bereits Menschen gab, in denen die Fähigkeit eines Leonardo da Vinci oder eines Albert Einstein schlummerten. Es gab sie bereits, sagte ich, aber 40 000 Jahre lang wurden diese Fähigkeiten nicht genutzt! Vor 10 000 Jahren erkannte dann jemand, daß aus einem Samen eine Pflanze wächst – die Jäger und Sammler wurden langsam zu Siedlern – aber es dauerte 5 000 Jahre, bis sich die Landwirtschaft in Europa auszudehnen begann. Vor 3 500 Jahren begriff der Mensch, wie sich aus Erz Eisen herstellen läßt, aber es dauerte immer noch 1 000 Jahre, bis die Anwendung dieses Wissens Verbreitung fand. Rund 200 Jahre nach Christus wurde in der Stadt Alexandria die erste Dampfmaschine als Spielzeug erfunden, aber es dauerte 1 600 Jahre bis zu James Watt. Allmählich wurde der zeitliche Unterschied zwischen der Entstehung von Wissen und der Anwendung dieses Wissens kürzer. Ein Jahrhundert brauchte die Fotographie, ein halbes Jahrhundert das Telefon, bis beide sich durchsetzten. Fünf Jahre brauchte es, von der Erfindung der Atombombe bis zu ihrer Anwendung. Die Beschleunigung des Wandels macht atemlos."
"Über Gräber vorwärts."
Überhaupt hat der Fortschritt das an sich, daß er viel größer ausschaut, als er ist.
Die Sklaven der entwickelten industriellen Zivilisation sind sublimierte Sklaven, aber sie sind Sklaven.
Die Industriegesellschaft erzeugt viele nutzvolle Dinge und im gleichen Ausmaß viele nutzlose Menschen. Der Mensch ist nur noch ein Zahnrad in der Produktionsmaschinerie; er wird zu einem Ding und hört auf, ein Mensch zu sein.
Tauchgang
Alles was in die Tiefe geht,ist klar bis zur Dursichtigkeit…

Acryl. Autolack & Neocolor auf Leinwand, 50 x 100 cm, 350.- CHF (verkauft)
Da treibt`s ihn, den köstlichen Preis zu erwerben, und stürzt hinunter auf leben & sterben.
Die Tiefe der Dinge ist ihre Oberfläche.
Nach verborgenem suchend, um zu Verstehen.
Wenn du dir eine Perle wünschst, such sie nicht in einer Wasserlache. Wer Perlen finden will,
muss bis zum Grund des Meeres tauchen.
Der Irrtum ist viel leichter zu erkennen, als die Wahrheit zu finden; jener liegt auf der Oberfläche, damit lässt sich wohl fertig werden; diese ruht in der Tiefe, danach zu forschen ist nicht jedermanns Sache.
Die tiefsten Erkenntnisse erreicht man nur durch höchste Sammlung des Geistes.
Worte reichen nicht hinunter in diese letzten Gründe, nur intuitive Erleuchtung hilft zum Verständnis.
Man findet Diamanten nur im Dunkel der Erde und Wahrheiten nur in den Tiefen des Denkens.
Sich den Objekten in der Breite gleichstellen, heißt lernen; die Objekte in ihrer Tiefe auffassen, heißt erfinden.
Wer sich tief weiß, bemüht sich um Klarheit; wer der Menge tief scheinen möchte, bemüht sich um Dunkelheit.
Das Publikum verwechselt leicht den, welcher im Trüben fischt, mit dem, welcher aus der Tiefe schöpft
In Wirklichkeit erkennen wir nichts; denn die Wahrheit liegt in der Tiefe
Den Wert eines Menschenlebens bestimmt nicht seine Länge, sondern seine Tiefe.
Warte der Nacht
Die Orientierung in der Dunkelheit...

Acryl und Neocolor auf Leinwand 30x40 cm, 100.- CHF (verkauft)
Das Licht am Ende des Tunnels.
Das Wissen um des Leuchtturms als Strohhalm für Sicherheit.
Das Licht des Turms zu sehen: innere Gewissheit.
Erkenntnis eines Puzzleteils des Lebens,
wenn man bei einem weiteren Ufer wieder angelangt ist.
Ein Strohhalm der Sicherheit im Nichts.
Das Ufer nach Überquerung der Meere.
Ein Standpunkt inmitten von Orientierungslosigkeit.
Distanz und Nähe.
Gewissheit, dass es Land gibt.
Vertrauen, um vor Stolperwegen gewarnt zu werden.
Wenn du nicht weißt, wohin du willst, führen dich alle Wege dorthin.
Wer nach allen Seiten richtet, verliert die Richtung.